Kuscheltage in Berlin Dez.06
Wir waren in Berlin!!!!
Trotz widriger Wetterbedingungen haben wir die Koffer gepackt, die Kinder gut untergebracht, und haben einen Trip in die Bundeshauptstadt gemacht. Es war ein einmaliges Erlebnis, die Schnelligkeit, die verschiedenen Kulturen, den schmale Grat zwischen Arm und Reich, moderne architektonischen Wunderwerke und geschichtliche Glanzleistungen der früheren Architekten zu sehen.
Unser Hotel befand sich direkt in Kreuzberg, ein sehr umstrittener Bezirk, allerdings wirkt er auf den ersten Blick für einen Touristen sehr interessant.Wir haben die Ehrfahrung gemacht, überall sehr offen empfangen worden zu sein. Sei es bei dem Türkischen Imbiss in der Oranienstrasse (Genau! Einer von vielen;-)), bei dem wir super lecker Iskender Kebap gegessen haben oder bei dem Inder, wo wir zu Abend gegessen haben. Das "Amrit" in der Oranienstrasse können wir nur wärmstens weiter empfehlen.
Überall wird man mit der typischen "Berliner Schnauze" begrüßt, allerdings wird man mit entsprechender Schlagfertigkeit sofort freundlich aufgenommen.
Am ersten Tag haben wir uns den Ku´damm angeschaut. Es ist natürlich ein "Muss" für jeden Touristen das KaDeWe zu besichtigen.Imposant, aber wie jedes Kaufhaus in Deutschland, rettungslos überheizt! Zwischendurch durfte natürlich die berühmte Currywurst nicht fehlen und ein leckerer Kaffee von Sturbucks(mhmmm....)
Wir flanierten über den Weihnachtsmarkt, der rund um die Gedächtniskirche aufgebaut war und ließen dann beim Inder den ersten Abend ausklingen.
Am nächsten Tag ging es weiter!Nonstop Sightseeing!
Wir sind zuerst über die Jannowitzbrücke zum Alexanderplatz geschlendert, dabei sind wir oft Querfeldein gelaufen, aus Ehrfahrung kann ich sagen, das man dann die spannendsten Dinge zu sehen bekommt.Unterwegs haben wir mehrere, interessante Läden durchstöbert und sind dann am Fernsehturm angekommen.
Natürlich haben wir den Fahrstuhl nach oben genommen, war schon ein wenig kribbelig, mit so einer Geschwindigkeit in die Höhe zu fahren. Da wir leider Nebel über Berlin hatten und die Fenster nur mäßig geputzt waren, konnte man nicht so weit sehen wie an anderen Tagen.
Danach wurde weiterflaniert zum Berliner Dom, dem Brandenburger Tor und dem Regierungsviertel. Auch hier erschlägt einen die verschwenderische Architektur, vorallem die der Neuzeit. Da wir in diesen Tagen nicht soviel Zeit hatten, haben wir uns die Innenbesichtigung für nächstes Mal vorgenommen.
Gegen späten Nachmittag hat es dann ganz romantisch angefangen zu schneien.
Wir sind dann weiter zum Sonycenter, haben uns aufgewärmt und so langsam ging dann auch dieser Tag zu Ende...
Alles in allem lassen wir die Fotos sprechen:
Das ist der Ku´damm in seiner weihnachtlichen Pracht!
Das ist die Gedächtniskirche. Sie wurde nach der Bombadierung nicht wieder aufgebaut, 1958-61 entstand dafür ein, von Egon Eiermann entworfender, Kirchturm aus blauen Glassteinen.
Teilweise sind Wandbilder und Skulpturen erhalten geblieben und können besichtigt werden.
Eine Attraktion auf jeden Weihnachtsmarkt, der ansatzweise im Osten liegt.
Typische Schnitzkunst aus dem Erzgebirge.
Das ist der Blick aus unserem Hotelzimmer.
Leider ist von der Maschienenfabrik nichts mehr zu sehen. Aber immerhin wurde Herr Lilienthal mit einem Schild verewiglicht;-)
Nun, das ist der Fernsehturm!
Allen VIB- Fans ein allzu bekanntes Bild.
Die Mischung aus totaler Moderne und längst vergangenen Zeiten macht Berlin so spannend.
Oben ist das Rote Rathaus auf dem Alexanderplatz zu sehen.
Der Neptunbrunnen, bis jetzt mit einer der schönsten Brunnen, die ich gesehen habe.Neptun trohnt auf einer Muschel und um ihn herum sitzen vier Frauen. Sie symbolisieren die Flüsse Oder, Weichsel, Rhein und Elbe.Der Brunnen steht auch auf dem Alexanderplatz.
Zu Fuße des Fensehturms. Ich fand das Motiv sehr ansprechend...
Überall in Berlin findet man den Bären. In allen erdenklichen Farben präsentiert er seine Stadt.Ich finde ihn durchaus pussierlich, bei uns in Bielefeld findet man in der selben Form nur den "griesgrämigen" Leineweber.
Die Sicht von der Jannowitzbrücke aus, ganz weit im Hintergrund kann man die Synagogenkuppel sehen.
Der Berliner Dom
Kaffeepause im Schneegestöber!
In der Allee " Unter den Linden" finden sich viele. exquisite Restaurants und Kaffeehäuser, in denen man gemütlich sitzen kann.
Oben:
Das Brandenburgertor, ich habe es mir ehrlich gesagt größer vorgestellt, nun wurde leider aber auch der Blick getrübt, da eine Bühne für die Sylvesterfeier aufgebaut wurde. Trotzdem fand ich den Arc´de Triumph in Paris imposanter.
Unten:
Dafür konnte das Reichstagsgebäude und das Regierungsviertel mit seiner Größe bestechen.
Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Im Mai ´05 eingeweiht, entfachte es, meiner Erinnerung nach, einige Diskussionen. Auf 19.000qm sind 2700 verschieden große Stelen wellenförmig angeordnet.Egal von welcher Seite man in das Denkmal eintaucht,es zwingt einem zum Nachdenken.
Das Sony-Center!